Neymar für 222 Millionen Euro nach Paris – wann platzt die Blase?

Die Posse geht weiter und scheint offensichtlich kein Ende zu haben: Nachdem die Transferperiode im Fußball seit dem 31. August temporär zu Ende gegangen ist kann man sagen, dass es mittlerweile absoluter Unsinn und beinahe schon eine Frechheit ist, wie viel Geld derzeit für Fußballspieler ausgegeben wird. Und: Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Die ohnehin schon immensen Ablösegelder haben in diesem Jahr ein neues Rekordhoch erlebt und verantwortlich für diesen Wahnsinn ist unter dem Strich ein Scheich. Paris hat für “gerade einmal“ 222 Millionen Euro den brasilianischen Fußballstar Neymar von Barcelona verpflichtet. Klingt immens, doch laut Experten ist diese Summe nur für einen kurzen Zeitraum ein Rekord, ehe dieser wieder einmal pulverisiert wird. Ein Verein der von diesem Kreislauf profitiert hat, ist Borussia Dortmund. Barcelona musste nämlich von diesem Geld einen Nachfolger verpflichten und tat dies mit Ousmane Dembele, Flügelspieler bei Dortmund. Er kam für die absurde Summe von 148 Millionen Euro nach Spanien.

Enorme Summen und das Marketing

Doch nicht nur bei Paris ist sehr viel Geld im Umlauf, generell haben die Vereine mehr Geld als noch vor beispielsweise fünf oder zehn Jahren.

Der Fußball hat sich einfach weiterentwickelt und ist mittlerweile eine Plattform, die eine der exklusivsten überhaupt ist. Fußball ist Teil einer Ökonomie und lebt von der Aufmerksamkeit. Dies spiegelt sich auch in den TV-Verträgen nieder.

Die Premier League kassiert 2,3 Milliarden und die DFL generiert bis 2021 1,16 Milliarden pro Spielzeit. Das ist viel Geld und doch ist es eine logische Thematik. Denn – und das ist sehr wichtig zu wissen – der Fußball erreicht im Fernsehen mehr Kunden und damit ist gutes Marketing respektive hohe Werbewirksamkeit für Medienkonzerne enorm wichtig. Im Gegensatz zu manchen ausländischen Vereinen wird in Deutschland allerdings eher bewusst Geld ausgegeben. Erst zuletzt sagte Uli Hoeneß, dass es solch exorbitant hohen Summen bei Bayern nicht geben werde. Bei wem in Deutschland also sonst, wenn nicht bei Bayern München. Dass die sogenannte Blase platzen wird glaubt übrigens niemand. Das Geld ist nicht geliehen, sondern wird von Verbrauchern konsumiert und ist dementsprechend vorhanden.

In Spanien haben viele Vereine hohe Schulden, nicht so in Deutschland. Die Bundesligisten haben mehr Geld denn je, setzen dies aber auf bewusste Art und Weise ein. So hat Bayern München zum Beispiel 70 Millionen Euro für ein Nachwuchsleistungszentrum investiert. Die Lösung für die deutschen Vereine kann und darf nur Jugend lauten. Die exorbitant hohen Summen ist kein Spieler wert und der Player „viel Geld“ schießt nicht zwingend auch die erwünschten Tore.

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Bundesliga im internationalen Vergleich noch harmlos

Mit knapp 600 Millionen Euro haben die Bundesligisten zwar sehr viel Geld ausgegeben, doch vergleichsweise ist diese Summe noch relativ gering. Wie die Zukunft des Fußballs generell aussehen wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Von den Top Ligen gab nur Spanien weniger aus – dort waren es 559 Millionen Euro. An der Spitze der Ausgaben Liste liegt wie erwartet England, denn dort wurden 1,57 Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Dahinter folgt Italien mit 898 Millionen und Frankreich mit 677 Millionen. Der Irrsinn geht also weiter. Fragt sich eigentlich nur, wann der Neymar Rekord das nächste Mal geknackt wird. Bis dahin gilt es als Fan mitzufiebern und zu hoffen, dass der eigene Verein weiterhin erfolgreich sein wird.